Spielbericht

Endlich war es wieder soweit! Die neue Saison ging endlich los. Zum Auftakt wartete gleich ein Kracher auf uns. Der Aufsteiger aus Wildenfels bat zum Tanz. Was haben wir gegen diesen Gegner schon für Schlachten geschlagen! Da wurden Erinnerungen wach…

Spätestens nach Spiel eins war auch dem Letzten klar, dass die Trauben hier gleich mal richtig hoch hängen würden. Nicht nur, dass wir die wahrscheinlich erste Schwalbe im Volleyballsport bestaunen durften, auch wurden wir Zeuge einer ganz klaren Geschichte, denn die Hausherren stutzten den Falken aus Lichtenstein/Langenberg mit 3:0 mächtig die Flügel!

Bange machen gilt aber nicht, zumal wir mit einer guten Besetzung unterwegs waren. Der Polizist war da und auch Bam-Bam beehrte uns zum ersten (und leider auch letzten) Mal in dieser Spielzeit. Satz eins war dann auch ganz plötzlich vorbei. Scheinbar alles ging uns leicht von der Hand. Wir bauten von Beginn an Druck auf und ließen den Rosenstädtern nicht den Hauch einer Chance. Mit 25:14 beendeten wir den Durchgang recht schnell und konsequent.

Leider ließ diese Konsequenz zu Beginn des zweiten Satzes nach und so sahen wir uns zur Satzmitte mit 6:14 im Hintertreffen. Darf doch nicht wahr sein, wir können es doch. So machten wir uns auf zur Aufholjagd. Und wir schafften es tatsächlich, wieder Struktur in unser Spiel zu bekommen und stellten die Hausherren erneut vor Probleme. Die noch recht junge Truppe brach dann tatsächlich ein und wir schoben uns noch vorbei und holten das Ding mit 25:22. Damit war Punkt eins schonmal sicher.

Nur nicht nachlassen war die Ansage, doch das war leichter gesagt als getan. Wieder hechelten wir von Anbeginn einem recht stattlichen Rückstand hinterher. Doch diesmal sollte es nicht reichen. Unsere Waffe aus dem Hinterfeld hatte plötzlich beträchtliche Ladehemmungen und auch die Blockmaschine stockte. So ging der Satz mit 22:25 in die Binsen.

Also Wechseln! Bernd brachte Leon in die Partie und diese Maßnahme zeigte gleich Wirkung. Diesmal lagen wir immer leicht in Front, doch nie komfortabel und so mussten die Sinne geschärft bleiben, was auch gut so war. Was dann gegen Mitte dieses Durchganges passierte, kann ich nicht so recht beschreiben. Irgendwie glitt uns diese Partie durch die Finger. Bernd versuchte nochmal mit Ebbe einen neuen Impuls zu geben, doch auch dies verpuffte. Jetzt fielen Bälle runter, die extrem weh taten weil immer nur Kleinigkeiten bzw. Zentimeter fehlten. Das Spielglück ging uns flöten. Wir konnten machen was wir wollten, es ging so recht nichts mehr zusammen. Auch der Druck im Aufschlagspiel entwich, so konnte der Gegner besser aufbauen und vollenden. Daraus zogen die Wildenfelser wieder Mut und packten die Gelegenheit beim Schopfe: 20:25 hieß es am Ende aus unserer Sicht.

Also waren die drei Punkte schonmal im Eimer, es sollten aber wenigstens derer zwei werden. Nur leider war der fünfte Satz ein Abbild des gesamten Spiels: Anfangs waren wir stark, doch dann kippte das Momentum auf die Gegenseite. Verdientermaßen sicherten sich die Gastgeber mit 9:15 auch den Tiebreak und damit den Doppelsieg. Glückwunsch dazu!

Uns bleibt der eine Zähler, was im Nachgang betrachtet ein Punktgewinn gegen einen starken Gegner war. Unser Spiel macht Mut für die kommenden Aufgaben. Bleibt zu hoffen, dass die Personaldecke hält. Dann bin ich mir absolut sicher, dass noch der eine oder andere Punkt mehr auf unserer Habenseite landen wird!!

Ein Kommentar

  1. Christian

    Jungs, ich habs gesehen! Es war ein starker Auftritt, wahrscheinlich wart Ihr noch nicht ganz angekommen. Macht Euch nicht verrückt!

    <3

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