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Am 13. April 2019 machten wir uns nach einjähriger Abstinenz wieder einmal auf zu einem Erlebnisausflug. Sieben schöne Jahre verbrachten wir dabei in Eibenstock, nur leider sind wir dort nicht mehr gewollt – der Kommerz macht auch vor Stammgästen nicht halt – SCHADE!

Alternativen waren gefragt: Fündig wurden wir in Bad Elster. Hotel, Bad, Sauna, Abendveranstaltung; alles vorhanden, Test bestanden, reserviert, auf geht’s. In der früh um neun bei 2 Grad Celsius Treff vorm Parkhotel Helene. 14 Unerschrockene versammelten sich diesmal. Rucksack noch schnell gepackt, Jacke zu und los ging’s auch schon. Durch die Stadt starteten wir in Richtung tschechische Grenze. Keine viertel Stunde waren wir gelaufen, da mussten wir bereits die erste Rast einlegen. Elke hatte entweder Brand oder ihr war kalt. Auf jeden Fall besorgte sie sich einen Glühwein. Und damit war alle Zurückhaltung abgelegt: Unter den verwunderten Blicken der früh aufgestandenen Kurgäste gab es das erste Prost des Tages. Gut gelaunt konnte es nun weitergehen. Durch die schöne Waldlandschaft der Gegend, über Stock und Stein mussten auch hier und da verloren gegangene Reserven wieder aufgefüllt werden. Doch genug Proviant war Gott sei Dank dabei, sodass niemand umgefallen ist. Außer Julius, der sich vehement gegen einen Pflaumensaft zur Wehr setzte, zierte sich dabei auch keiner. Drei Stunden, etliche Pinkelpausen und Stärkungsrunden später erreichten wir die Burgruine in Neuberg, oder Podhradi wie die Einheimischen sagen würden. Hinab in tiefe Gruften und hinauf bis auf den Wehrturm begaben wir uns für die Erkundung, da stand auch schon unsere Mitfahrgelegenheit bereit, welche die Truppe in einer Gaststätte auf tschechischer Seite zum Mittagstisch absetzte. Hunger hatten auch alle mehr als genug.

Matthias war gar so hungrig, dass er auch den letzten Rest Gänsefett auslöffelte und auftunkte. Da auch ein Bierchen mit verköstigt wurde, sah sich der Wirt gezwungen Musik und Discokugel zu aktivieren, um uns da zu behalten. Doch so schön es war, wir hatten noch viel vor. Also „Na shledanou!“ und rein ins Taxi. Einchecken im Hotel und auf zur Therme. Die einen wollten die Saunalandschaft kennen lernen, die anderen in der Soletherme schwimmen und wieder einige ein Eis schlecken. Auf jeden Fall hatten wir alle einen schönen, entspannenden Nachmittag. Wie entspannend, ist auf dem einen oder anderen Schnappschuss auch zu sehen. Anschließend ging es wieder bergauf ins Hotel zum Abendessen. Die gereichten Speisen waren äußerst lecker, weiter so! Alles hätte so perfekt sein können, wäre da nicht das Wernesgrüner gewesen, aber vielleicht ändert sich das ja bis zum nächsten Jahr…

Frank stieß dann noch von der Baustelle dazu, leider ohne Jacqui. Das sollte aber der Stimmung keinen Abbruch tun, denn jetzt begaben wir uns ins BadeCafe zum Tanz. Wie es dort war? Nun ja, wir senkten den Altersdurchschnitt mehr als deutlich. Zudem war scheinbar Tanzstunden-Abschlussball und jeder wollte zeigen was er kann. Der DJ bewegte sich anfangs auch noch auf der Schlagerwelle, sodass wir nur durch die sofortige erste Runde kontern konnten. Ab da wurde es zunehmend angenehmer: die Musik stabilisierte sich, die Tänzer hatten Heimweh und man konnte, wenn man genau hinhörte, sogar ein zartes „aber eins, aber eins“ vernehmen. Über das Ende des Abends gibt es widersprüchliche Angaben, nachdem der Wirt sich hat noch zu einer Runde Absacker überreden lassen. Nur eins ist sicher: Am Sonntag gab’s definitiv kein Eis mit Pfeffi…

Am Frühstücksbuffet waren sich jedenfalls alle einig: Schön war’s! Und es sollte unbedingt wiederholt werden!

Ein paar Impressionen gibt es hier zu sehen

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